stabl.matique – die Verbindung von Stabilität und Flexibilität

Natürlich kann man einmal erstellte Anwendungen einfrieren, sobald diese genügend ausgetestet sind. Doch dann haben diese nur eine begrenzte Lebensdauer, da sich die Umwelt ständig verändert. Die Lebensdauer von Hardware ist immer endlich, neue Hardware verlangt neue Betriebssysteme, diese die Anpassung von Software und letztlich die Wartung der Anwendungen. Die größte Quelle von Wartungsanforderungen sind jedoch in der Regel die BenutzerInnen selbst. Der Appetit kommt beim Essen und neue Ideen entstehen bei der Benutzung auch von für komplett gehaltener Software.

Wir erreichen eine hohe Wartbarkeit der von uns erstellten Software durch automatische Tests und die Minimierung des Programmumfangs durch den Einsatz von Ruby und Ruby on Rails. Nach unseren Erfahrungen ist es möglich in Ruby mit einem Fünftel der Programmzeilen auszukommen, die man z. B. in C oder C++ benötigen würde. Ähnlich effizient erweist sich Ruby on Rails gegenüber PHP und in Java geschriebene Client-Server-Anwendungen.

Wenn der Server langsam wird …

Neue Anforderungen verlangen neue Programme, bei denen oft eine kurze Entwicklungszeit im Vordergrund steht und daher auf die CPU-Belastung oder den Speicherkonsum nicht so sehr geachtet werden kann. Irgendwann einmal steigen die Reaktionszeiten auch eines noch so leistungsstarken Servers spürbar. Damit nun zielgerichtete Maßnahmen ergriffen werden können, ist es wichtig, die Ursachen zu ermitteln. Unser Überwachungsprogramm watch.matique, schreibt Daten über Systemverhalten und -zustand laufend mit, ohne selbst die Last nennenswert zu erhöhen. So können in ruhiger Stunde diese Daten aufbereitet, verdichtet und graphisch dargestellt werden, damit wir diese dann mit geringem Aufwand analysieren können: Wo liegt der Flaschenhals (CPU, Speicher, Internetzugriff)? Welche Programme „fressen“ Resourcen? Kann man dem durch geschickte Maßnahmen oder durch einfache Optimierung beikommen oder braucht man einen leistungsfähigeren Server? Und – im letzteren Fall – welche Resourcen sollten wie stark erweitert werden?

Ein Kümmerer für alle Fälle

Manchmal gibt es Standardprogramme, die ihren Zweck ganz ordentlich tun, nur sie haben den „Schönheitsfehler“, dass sie gelegentlich abstürzen. Werden sie dann sofort wieder neu gestartet, arbeiten sie perfekt. Sie gezielt durch watch.matique am Leben zu erhalten, kann die Lösung sein.

Gelegentlich macht es Sinn, eine „Hintertür“ zur Datenbank zu öffnen, um diese durch entfernten Service-Zugriff reparieren zu können. Doch danach sollte die Zugriffsmöglichkeit alsbald wieder verschlossen werden, um Hackern keine Chance zu lassen. watch.matique kann vergessene Hintertüren erkennen und schließen.

Ein detailliertes Berechtigungssystem sorgt für Sicherheit im System, so dass selbst nach erfolgreichem Hacken einer Anwendung eine AngreiferIn nur begrenzten Schaden anrichten kann, die Anwendungen aber auch die Arbeiten erledigen können, die sie erledigen sollen. Sollten diese Berechtigungen versehentlich bei Wartungsarbeiten durcheinander gebracht werden, so bringt watch.matique dies gleich wieder in Ordnung.